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Cashflow-Modellierung: Was bleibt wirklich übrig?

Eine Immobilie ist kein Renditeobjekt, wenn der monatliche Cashflow negativ ist. Veltivo berechnet, was nach allen Kosten tatsächlich bleibt — und was passiert, wenn sich Parameter verändern.

Die Cashflow-Formel im Detail

Der monatliche Cashflow ergibt sich aus: Kaltmieteinnahmen minus nicht-umlagefähige Betriebskosten (Instandhaltungsrücklage, Verwaltungskosten, Versicherungen, Leerstandspuffer) minus Schuldendienst (Zins + Tilgung). Was übrig bleibt, ist der operative Cashflow vor Steuern. Veltivo zeigt diesen Wert monatlich und jährlich — und berechnet auf Wunsch den Cashflow nach persönlicher Steuerlast (im Pro-Plan).

Leerstandsszenarien: Was, wenn die Wohnung leer steht?

Eine der häufigsten Unterschätzungen im Immobilien-Investment ist das Leerstandsrisiko. Veltivo erlaubt es, eine Leerstandsquote (in Prozent der Jahresmieteinnahmen) zu hinterlegen und zeigt, wie stark der Cashflow auf diesen Parameter reagiert. Ein realistischer Puffer von 4–8 % der Jahresmieteinnahmen entspricht 2–4 Wochen Leerstand pro Jahr — für gut vermietbare Lagen, nicht für strukturschwache Standorte.

Mietsteigerung und Indexierung modellieren

Mietindexklauseln und ortsübliche Mietsteigerungen beeinflussen den Cashflow über die Laufzeit erheblich. Im Pro-Plan kannst du eine jährliche Mietsteigerungsrate hinterlegen und den Cashflow-Verlauf über 10, 20 oder 30 Jahre modellieren. So siehst du nicht nur den heutigen Cashflow, sondern auch, ab wann ein anfänglich negatives Objekt positiv wird — und ob dieser Zeitpunkt realistisch ist.

Sensitivitätsanalyse: Was passiert, wenn…

Die Sensitivitätsanalyse in Veltivo (Pro-Plan) variiert automatisch zwei Parameter gleichzeitig und zeigt das Ergebnis in einer Heatmap-Tabelle. Zum Beispiel: Wie verändert sich der Cashflow, wenn der Zinssatz bei der Anschlussfinanzierung um 1 % steigt und gleichzeitig die Miete um 5 % fällt? Diese Szenarien decken blinde Flecken auf, die bei einer einfachen Basisrechnung unsichtbar bleiben.

DSCR: Kann der Schuldendienst bedient werden?

Der Debt Service Coverage Ratio (DSCR) ist die Kennzahl, die Banken für Immobilienkredite am häufigsten heranziehen. Er gibt an, wie oft der Netto-Mieterlös den jährlichen Schuldendienst abdeckt. Ein DSCR von 1,0 bedeutet: die Immobilie erwirtschaftet exakt genug, um Zins und Tilgung zu bedienen — ohne Puffer. Banken erwarten in der Regel einen DSCR von mindestens 1,2. Veltivo berechnet den DSCR automatisch und zeigt an, ob ein Objekt bankfinanzierungsfähig ist.

In Veltivo berechnet
Monatlicher Cashflow vor Steuern
Cashflow nach Steuern (Pro)
Leerstandspuffer konfigurierbar
Jährliche Mietsteigerungsrate (Pro)
Cashflow-Projektion 10/20/30 Jahre (Pro)
Sensitivitätsanalyse als Heatmap (Pro)
DSCR (Debt Service Coverage Ratio)
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